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Panic! at the Disco - Pray For The Wicked

 

Panik"Panic! at the Disco" ist eine amerikanische High-School-Band aus Las Vegas. Aber die Band ist dann doch eher eine One-Man-Show mit wechselnden Begleit-Musikern. "Pray For The Wicked" ist das 6. Album seit 2005. Bei uns in Deutschland ist "Panic! at the Disco" bisher nicht über Club-Größe hinaus gekommen. In den USA dagegen sind sie extrem populär und erreichen mit allen Alben Top Ten Platzierungen. Ihre letzten beiden Platten gingen auf 1. Mit ''Pray For The Wicked'' veröffentlicht Brendon Urie sein zweites alleiniges Album für Panic! At The Disco, und er lässt erahnen: Jetzt geht's erst richtig los. Als vor zwei Jahren das Album ''Death Of A Bachelor'' Disco erschien, twitterte Robbie Williams neidvoll: „Jetzt weiß ich, wie ich klingen sollte!“ Das Werk schaffte es auf Platz 1 der US-Charts. Queen-Gitarrist Brian May lobte indes die Coverversion von ''Bohemian Rhapsody'', die zur selben Zeit viral die Runde machte. Dabei gehörten Panic! At The Disco lange zu den meist unterschätzten Bands des Planeten. Die 2004 gegründete US-Rockgruppe, die mit ihrem Cabaret-Pop-Punk-Debüt ''A Fever You Can't Sweat Out'' den Durchbruch schaffte, wurde anfänglich noch als Emo-Act belächelt. Ihr Status dürfte sich mit dem sechsten Album ''Pray For The Wicked'' nun endgültig ändern. Große, moderne Pop-Refrains mischen sich auf dem neuen Album mit Old-School-Swing und Jazz. Die Platte strotzt vor Hedonismus, lässt aber auch die Abgründe auf dem Weg zur besten Party der Welt nicht links liegen. Sänger und Songwriter Brendon Urie ist seit 2015 das einzige verbliebene Gründungsmitglied. Dieser Tatsache begegnet er mit einer ''Anything Goes''- und „Jetzt erst recht“-Attitüde. Seine exzentrische Persönlichkeit lebt er in seiner Musik aus, nichts scheint ihn mehr aufhalten zu können. ''(Fuck A) Silver Lining'' und „Say Amen (Saturday Night)“, die ersten beiden Songs der Platte, pumpen solch unbändige Energie durch die Lautsprecher, dass es geradezu ansteckend wirkt. Wie unverwüstlich Urie offenbar ist, zeigt er mit der klassischen Pop-Nummer ''Hey Look Ma, I Made It''. In dem Titel steckt auch viel Ironie bezüglich des Musikbusiness', wenn er singt: „In the garden of the evil, I will be the greatest“ (deutsch: „Im Garten des Bösen werde ich der Größte sein“). In ''High Hopes'' sinniert der Panic!-Chef dann mantraartig: ''Always be that one in a million''. Daneben geht es auf „Pray For The Wicked“ oft um Träume - unter anderem auch um die, die sich nicht erfüllen, beispielsweise in der melancholischen Piano-Ballade ''Dying In L.A.''. Dass Brendon Urie 2017 einen Ausflug an den Broadway mit einem dreimonatigen Gastspiel bei ''Kinky Boots'' unternommen hat, macht sich insbesondere in der Theatralik von ''Roaring 20s'' bemerkbar - samt einem großen Finale: ''Oscars and Emmys and Grammys. Everyone here is a trophy'', heißt es darin. „The Overpass“ haut mit fetten Bläsersätzen in eine ähnliche Kerbe. Wer hätte gedacht, dass aus Urie, dem Jüngling mit dem großzügig aufgetragenen Eyeliner, mal ein Meister der Wandelbarkeit werden würde? An Ideen mangelt es ihm jedenfalls nicht. Geradezu mühelos scheint er mit musikalischen Versatzstücken und Stilen zu jonglieren. Das Ergebnis: Mit ''Pray For The Wicked'' ist Panic! At The Disco eine echte Gute-Laune-Platte für den Sommer gelungen.

Tracklist / Infos

01. (Fuck A) Silver Lining
02. Say Amen (Saturday Night)
03. Hey Look Ma, I Made It
04. High Hopes
05. Roaring 20s
06. Dancing’s Not A Crime
07. One Of The Drunks
08. The Overpass
09. King Of The Clouds
10. Old Fashioned
11. Dying In LA

 

 

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