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Lorde - Melodrama

Lorde

Das Album der Woche kommt von Lorde und trägt den Namen "Melodrama". Lange, lange mussten die Fans auf eine neue Platte der Sängerin aus Neuseeland warten und dementsprechend groß war auch die Aufregung und Begeisterung, als die 20-Jährige einen Teaser veröffentlichte, der auf ein Datum im März hinwies.

Viele dachten, dass das Album bereits im Frühjahr erscheinen würde, doch letztendlich mussten wir uns bis jetzt gedulden. Die junge Sängerin überzeugt wieder einmal auf ganzer Linie und sticht mit ihrer unverwechselbaren Stimme hervor. Im Vergleich zu ihrem Debütalbum ''Pure Heroine'' ist der Sound raumfüllender, nicht mehr zurückhaltend minimalistisch.

Geblieben ist der hypnotische Sound, dominiert von Lordes rauchiger, manchmal fast heiserer Stimme. Zu den elektronischen Klängen und knackigen Beats erlauben sich auch andere Instrumente, eine Rolle zu spielen - wie in der vielgelobten ersten Single-Auskopplung ''Green Light''. Das Klavier vor allem, aber auch Blechbläser. Worüber sie auf „Melodrama“ singt? Es geht um Partys. Da werden manche sagen, das sei langweilig, oft gehört, Mainstream.

Doch Lorde wäre nicht Lorde, wenn sie nicht den besonderen Twist finden würde. Während ''Pure Heroine'' der Teenagerzeit huldigte, bringt ''Melodrama'' eine erwachsenere Version: Gefeiert werden Partys voller Risiken, aber mit der unterdrückten Angst vor den Konsequenzen, dem Absturz, der Trennung. Zum Erwachsenwerden gehört, sich zu hinterfragen. Trennungen, Einsamkeit und auch Freude schmecken anders als zuvor. Sie schildert eher die dunklen Seiten der Party - die Selbstzweifel, die innere Zerrissenheit. Wie sie Musik entstehen lässt, hat sie der „New York Times“ kürzlich beschrieben: „Von Anfang an kann ich den fertiggestellten Song sehen, sogar falls er weit weg und vernebelt ist.“ Sie korrigiert dann die Farben und schärft die Konturen, bis sie die Akkorde, Rhythmen, Gefühle und Strukturen scharf sehen kann: „Es geht darum, das Lied so klingen zu lassen, wie ich es anfangs gesehen habe.“

Tracklist

01. Green Light
02. Sober
03. Homemade Dynamite
04. The Louvre
05. Liability
06. Hard Feelings/Loveless
07. Sober II (Melodrama)
08. Writer In The Dark
09. Supercut
10. Liability (Reprise)
11. Perfect Places

Konzerte (Vorverkauf beginnt am 16. Juni um 10 Uhr)

Mittwoch, 11. Oktober 2017 München, Zenith

Samstag, 14. Oktober 2017 Köln, Palladium

Sonntag, 15. Oktober 2017 Berlin, Tempodrom

 

 

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